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Kaipel: Nach den Kasernen-Schließungen drohen weitere Ausdünnungen bei den verbliebenen Standorten

17. Juli 2005
Verteidigungsminister Platter hat Erklärungsbedarf.
Im Zusammenhang mit der Schließung von vier burgenländischen Kasernen bis 2009 hat Ver¬teidigungsminister Platter zugesagt, dass bei den verbleibenden fünf Standorten der Per¬sonalstand gehalten und die Zulieferungen von Dienstleistungen und damit die Wert¬schöpf¬ung und Arbeitsplätze in den jeweiligen Regionen bleiben. Entgegen jeder Vereinbarung soll nun die Küche in der Kaserne Güssing geschlossen werden und die Versorgung der Ver¬pfleg¬ung von Graz aus erfolgen. Das bedeutet weiteren Verlust von Arbeitsplätzen, und die wenig¬en Zulieferer, die bisher von der zentralistischen Bundes¬beschaffung ver¬schont blieben, wären dann auch weg, sagte heute SPÖ-Nationalrat Ing. Erwin Kaipel gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. Das Zusperren der Küchen in den Kasernen sei nur der erste Schritt in der weiteren Aus¬dünn¬ung der Kasernen-Standorte, so Kaipel. Als nächstes sollen auch die Reinigungs¬dienst¬leist¬ung¬en ausgegliedert werden. Wir werden diese Salamitaktik nicht akzeptieren. Ich lade Verteidigungsminister Platter ein, rasch aufzuklären und entsprechende Sicherheit herzustellen, damit die Mitarbeiter nicht immer aufs Neue verunsichert werden, so Kaipel abschließend


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