gvv Aktuell

Kriminalstatistik bestätigt SPÖ-Forderungen

10. November 2005
Sicherheitssprecher Stacherl: Gratuliere Exekutive zu hoher Aufklärungsquote
Eisenstadt, 10. November 2005. - Mit einem lachenden und einem weinenden Auge sieht SPÖ-Sicherheitssprecher LAbg. Willibald Stacherl die aktuelle Kriminalstatistik: Die hohe Aufklärungsquote stellt den burgenländischen Exekutivbeamten ein hervorragendes Zeugnis aus, so Stacherl: Andererseits ist das Burgenland weiter das Land mit dem stärksten Anstieg der Kriminalität. Das bestätigt die SPÖ-Forderungen nach mehr Personal, einer Stärkung dezentraler Strukturen und besserer Ausstattung.

Laut Innenministerium ist im Zeitraum von Jänner bis Oktober die Zahl der angezeigten Fälle im Burgenland um 5,7 Prozent gestiegen. Österreichweit gab es einen Rückgang um 5,8 Prozent. Die Aufklärungsquote im Burgenland hat sich um 5,2 Prozent auf 53,7 Prozent erhöht. Der große persönliche Einsatz unserer Exekutivbeamten trotz schwieriger Rahmenbedingungen macht sich bezahlt. Dazu kann ich nur gratulieren, sagt Stacherl zum starken Anstieg (+17%) der geklärten Fälle. Die überdurchschnittliche Zunahme der Straftraten unterstreiche aber den Handlungsbedarf des Innenministeriums. Das Burgenland hat aufgrund seiner Grenzlage besondere sicherheitspolitische Bedürfnisse. Um die Prävention und die Präsenz vor Ort ausbauen zu können, braucht die Exekutive mehr Personal und eine bessere technische Ausstattung, erneuert Stacherl zentrale Forderungen der SPÖ.
 


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