gvv Aktuell

Großer Erfolg für den GVV Burgenland: Zumindest drei Postämter gerettet!

6. Dezember 2005
GVV-Präsident Schmid: Das ist ein großartiger Erfolg! - Aber: Wir kämpfen weiter und entlassen Bund nicht aus der Verantwortung
Zumindest drei von 20 bedrohten Postämtern im Burgenland - nämlich Schattendorf, Hornstein und Sankt Margarethen - werden nicht geschlossen. Das ist nach der gestrigen Sitzung der Postkontrollkommission fix. Ein Erfolg für den intensiven Einsatz des GVV und der SPÖ Burgenland - wir werden aber auch in den anderen Fällen für eine gute Lösung weiterkämpfen und vor allem die Bundesregierung als Post-Eigentümer nicht aus der Verantwortung entlassen, betonen SPÖ-Klubobmann Christian Illedits und der Präsident des SPÖ-Gemeindevertreterverbandes LAbg. Ernst Schmid unisono. KO Illedits führte bereits seit Wochen intensive Gespräche mit Post-Verantwortlichen. Parallel dazu vertrat GVV-Präsident Ernst Schmid die Anliegen der Gemeinden in der Post-Kontrollkommission. Es habe sich bereits abgezeichnet, dass die Post AG in Teilbereichen zum Einlenken bereit sei.
Schmid: Wir haben in mehreren Fällen nachweisen können, dass die angeblich negativen Wirtschaftlichkeitsberechnungen nicht stichhaltig waren. Außerdem hat die Post erkannt, dass sie einen irreparablen Imageschaden riskiert, wenn sie über die Einwände des Landes und der Gemeinden weiter drüberfährt. Zufriedengeben werden sich die SPÖ und der GVV mit diesem ersten Erfolg aber nicht, so Illedits und Schmid: Der Kahlschlag fällt schwächer aus, es bleibt aber ein Kahlschlag. Das Burgenland hat 2001 48 Postämter verloren - auch diesmal stehen etliche vor dem Aus. Die Verantwortung dafür trägt die Bundesregierung, der Dividendenerlöse wichtiger sind als der ländliche Raum. Der Gemeindevertreterverband fordert ja seit Herbst eine neue Universaldienstverordnung, die ein flächendeckendes Post-Filialnetz sicherstellt. Diese Forderung haben im November mehr als 7.000 Menschen mit ihrer Unterschrift unterstützt.


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