gvv Aktuell

Post: Nächste Schließungswelle kommt bestimmt

5. Februar 2006
GVV-Präsident Schmid kritisiert Privatisierungswahn der Bundesregierung
Eisenstadt, 06.02.2006 - GVV-Präsident Ernst Schmid befürchtet durch die von der ÖVP geplante Post-Privatisierung einen weiteren Abbau von Versorgungsdienstleistungen im ländlichen Raum und einen weiteren Job-Abbau: Das Burgenland hat seit 2000 bereits 63 Postämter verloren. Wird die Post jetzt von der Bundesregierung über die Börse verscherbelt, folgt die nächste Schließungswelle wie das Amen im Gebet. Ich sehe für die flächendeckende Postversorgung im Land buchstäblich schwarz. Am Ende könnten pro Bezirk maximal drei bis vier Postämter übrig bleiben, befürchtet Schmid. Der GVV kritisiert einmal mehr den Privatisierungs- und Zusperrwahn der Bundesregierung. Trotz der Tatsache, dass die Post AG profitabel wirtschaftet, wird ohne Rücksicht auf die Folgen privatisiert. Dabei wird der angestrebte Privatisierungserlös nicht einmal für die Stärkung der Post verwendet, sondern dient ausschließlich dazu, noch vor der Nationalratswahl die Budgetlöcher des Finanzministers zu stopfen, kritisiert der GVV-Präsident. Schmid: Besonders empörend ist, dass die burgenländische ÖVP den Zusperr- und Privatisierungskurs der Bundesregierung nicht nur unterstützt, sondern die Bevölkerung in Bezug auf die wahren Folgen sogar an der Nase herumführt. Die Lage im ländlichen Raum wird zunehmend dramatischer: 


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