gvv Aktuell

Wasserleitungsverband Nördliches Burgenland hat sich zu einem bedeutenden Infrastrukturunternehmen e

28. Juni 2006
Der Wasserleitungsverband Nördliches Burgenland, an dem 65 Bgld. Gemeinden beteiligt sind, feiert heuer sein 50-jähriges Bestehen. Beim glanzvollen Festakt im Haydnsaal des Schloss Esterhazy am 22. Juni 2006 würdigte Landeshauptmann Hans NIESSL vor 400 Festgästen die Leistungen dieses bedeutenden Infrastrukturunternehmens, dass etwa 150.000 Menschen mit Wasser bester Qualität versorgt und zu den größten Arbeitgebern des Burgenlandes gehört.
Nach Kriegsende 1945 war die Situation der Wasserversorgung in den burgenländischen Gemeinden äußerst prekär. Nur etwas mehr als 6 % aller Haushalte waren an eine öffentliche Wasserversorgung angeschlossen. Es überwog die Versorgung aus Hausbrunnen. Es war also dringender Handlungsbedarf gegeben. Eine 1952 gegründete Studienkommission legte bereits 1953 dem Burgenländischen Landtag ein Projekt vor. Die Kosten wurden damals mit 200 Millionen Schilling geschätzt. In der Sitzung vom 13. Juli 1956 hat der Bgld. Landtag das Gesetz zur Errichtung und zum Betrieb einer öffentlichen Wasserleitung in den Gemeinden des nördlichen Burgenlandes einstimmig beschlossen. Dies war die gesetzliche Grundlage für den Auf- und Ausbau des Wasserleitungsverbandes Nördliches Burgenland. Als Vordenker und Pionier der burgenländischen Wasserwirtschaft sei insbesondere der frühere Bürgermeister von Steinbrunn, langjährige Abgeordnete zum Nationalrat und erster Präsident des GVV Burgenland Fritz ROBAK erwähnt, der 27 Jahre lang als Obmann die Geschicke des Verbandes leitete. Der Wasserleitungsverband Nördliches Burgenland stellt heute die Wasserversorgung für die in den Bezirken Eisenstadt, Mattersburg und Neusiedl lebenden Menschen sicher. Derzeit verfügt der Wasserleitungsverband über 1.900 Kilometer an Leitungen und an die 80 Außenanlagen (Brunnen, Quellen, Wasserbehälter, etc.). An das öffentliche Netz des WLV sind etwa 55.000 Objekte angeschlossen. Die gefördertr Wassermenge im Jahr 2005 betrug 13,273 Mio. m3. Im Jahr 2005 hat der Wasserleitungsverband Nördliches Burgenland im Rahmen eines permanenten Entwicklungsprozesses hin zu einem modernen, effizienten und kundenorientierten Dienstleistungsunternehmen ein Projekt zur Einführung eines Qualitätsmanagementsystems gestartet.
Nachdem dieses Projekt rechtzeitig zum 50-jährigen Jubiläum des WLV abgeschlossen werden konnte, wurde vom 


zurück