gvv Aktuell

Aus für Geburtenstation Güssing

30. Juli 2006
Auch Glaser (ÖVP) kritisiert Rauch-Kallat und gibt damit NR Kaipel (SPÖ) recht!
Mit seiner Kritik am Aus für die Geburtenstation im Krankenhaus Güssing schließt sich ÖVP-Nationalratsabgeordneter Franz Glaser endlich der langjährigen Kritik der SPÖ an der ÖVP-Gesundheitsministerin Rauch-Kallat an. Unter ihrer Federführung erarbeitete ‚Österreichische Strukturplan Gesundheit’ gibt jene Qualitätskriterien vor, denen nun leider die Geburtenstation Güssing zum Opfer fällt, sagte heute SPÖ-Nationalrat Ing. Erwin Kaipel gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. Glaser sollte den Mut haben, die Adressatin seiner Kritik - nämlich seine Parteikollegin - auch namentlich zu nennen. Und wenn er sich nun ziemlich verspätet gegen Anschläge auf die Versorgung der Bevölkerung im ländlichen Raum ausspricht, sollte er sich dafür entschuldigen, dass er die letzten Jahre im Parlament in Wien bei allen Maßnahmen seiner Bundesregierung, mit denen der ländliche Raum geschädigt wurde, mitgestimmt hat - sei es etwa bei den Postamts- oder Gendarmeriepostenschließungen. Auch bei der Schwächung der regionalen Wirtschaft durch das zentrale Beschaffungsunwesen des Bundes hat Glaser fleißig Ja gesagt und die Regierungsvorlagen mitbeschlossen. Nun unterschwellig wieder die Landesregierung für etwas schuldig werden zu lassen, was die ÖVP-Bundesregierung vorgegeben hat, ist typisch dafür, was die ÖVP unter Fairness und Ehrlichkeit versteht, so Kaipel abschließend.


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