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ffentliche Daseinsvorsorge: GVV begrüßt Initiative der Wasserverbände im Nordburgenland

22. August 2006
22. August 2006 - Der Sozialdemokratische Gemeindevertreterverband Burgenland begrüßt die Initiative des Wasserverbandes Wulkatal, eine engere Kooperation mit dem Wasserleitungsverband Nördliches Burgenland einzugehen.
GVV-Präsident Schmid: Wir haben ja schon in vielen Bereichen betont, dass uns die kommunale, öffentliche Daseinsvorsorge sehr am Herzen liegt. Diese geplante Kooperation ist ein richtiger Schritt, um Synergien zu nutzen und damit die optimale Versorgung der Bevölkerung auch in Zukunft sicher zu stellen. Die SPÖ und der Gemeindevertreterverband haben bereits in der Vergangenheit vehement gefordert, dass öffentliche Mehrheiten bei der Ver- und Entsorgung von Wasser, Erdgas, Abfall und Abwasser sichergestellt werden müssen, um eine optimale und nachhaltige Versorgungssicherheit für die burgenländische Bevölkerung zu garantieren. International gibt es viele Beispiele für die negativen Folgen der Liberalisierung bei der elementaren Daseinsvorsorge. Ein Abgehen von öffentlichen Mehrheiten geht zu Lasten der Investitionen und der Instandhaltung. Durch öffentliche Mehrheiten wird diese Entwicklung verhindert. Außerdem ist damit eine ausgewogene Preispolitik im Interesse der Endverbraucher gewährleistet. Schmid abschließend: Für die Gemeinden ist das die optimale Lösung. Die Wasserver- und Endsorgung bleibt in öffentlicher Hand und trotzdem können beide Verbände ihre Ressourcen vernetzen und ihre Verwaltungsabläufe noch effizienter gestalten. 


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