gvv Aktuell

Gemeinden sind keine Filialen der Taxiinnung

29. November 2006
GVV-Präsident Schmid kritisiert LJR und WK Burgenland wegen Jugendtaxi
Eisenstadt, 30.11.2006 - GVV-Präsident Ernst Schmid kritisiert die geplante Einführung eines Jugendtaxis auf Initiative des LJR und der WK Burgenland. Schmid: Die Jugendlichen können auf ein funktionierendes System, nämlich den Discobus, zurückgreifen. Die Einführung der Discobusse hat sich als vernünftig und kostengünstig herausgestellt. Hier besteht kein Handlungsbedarf. Das LJR und die WK Burgenland möchten in ihrem Projekt den Jugendlichen Taxigutscheine andrehen, die über die Gemeinden erhältlich sein sollen.
Die Ausgabe an die Jugendlichen muss auf den Gemeindeämtern namentlich registriert werden. Weiters muss die Gemeinde die Schecks vor Ausgabe auf einem vorgegebenen Feld abstempeln, damit dieser gültig ist. Schmid dazu: Die Gemeinde sind keine Verkaufsfilialen der Wirtschaftskammer. Wir werden hier sicherlich keine Registrierungen vornehmen, und der Taxiinnung die Verwaltungsarbeit abnehmen. Das Projekt Jugendtaxi wurde bereits an alle Gemeinden mit einem Begleitbrief der Landesrätin Michaela Resetar und des LHStv. Franz Steindl ausgeschickt. Auch in diversen Medien wurde dieses Projekt bereits vorgestellt.
Besonders pikant: Während Steindl dieses Projekt sofort mit 2.000 Euro unterstützt, gab es für das Discobusprojekt seitens Steindl jahrelang überhaupt kein Geld.
 


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