gvv Aktuell

Senkung der Klassenschüler-Höchstzahl ab Herbst

11. März 2007
Illedits: Ab nächstem Schuljahr in keiner ersten Pflichtschulklasse mehr als 25 Schüler

Eisenstadt, 1. Februar 2007. - Das Burgenland macht ernst mit der Senkung der Klassenschülerhöchstzahl auf 25 in den Pflichtschulen. Die SPÖ hat in der heutigen Landtagssitzung eine Änderung des Pflichtschulgesetzes beantragt. Ab dem nächsten Schuljahr werden wir mit der Senkung starten - und zwar beginnend mit den ersten Schulstufen. Ab September sollen in keiner ersten Klasse Volks- oder Hauptschule mehr als 25 Schüler sein, kündigt der sozialdemokratische Klubobmann Christian Illedits an.

Die SPÖ sei den Eltern, Lehrern und Schülern im Wort, betont der Klubchef: Unsere langjährige Forderung kann jetzt im Gleichklang mit der neuen Bundesregierung Schritt für Schritt umgesetzt werden. Kleinere Klassen bedeuten höhere Unterrichtsqualität und bessere individuelle Förderung der Schüler. Die Absenkung der Klassenschülerhöchstzahl ist eine der wichtigsten Maßnahmen, um die Bildungschancen unserer Kinder zu verbessern. Mit dem heutigen Landtagsantrag soll sichergestellt werden, dass alle Vorbereitungsarbeiten zeitgerecht abgewickelt und parallel die notwendigen Anpassungen im Pflichtschulgesetz vorgenommen werden.

Das Burgenland ist in puncto Klassengröße bereits weiter als die meisten Bundesländer:

• In 535 von 578 Volksschulklassen und in 296 von 381 Hauptschulklassen befinden sich schon jetzt weniger als 25 Schüler. D.h. zu 90 Prozent ist die Klassenschülerhöchstzahl 25 bereits jetzt Realität.

• Das Burgenland hat auch in allen 43 Klassen mit sonderpädagogischem Förderbedarf weniger als 25 Schüler und liegt damit unter der gesetzlichen Teilungszahl.

Mit der im September startenden generellen Senkung auf max. 25 Schüler pro Klasse - beginnend mit den ersten Schulstufen - bauen wir diesen großartigen Weg aus. Die geplante Schaffung einer Landesbildungsdirektion wird die Umsetzung unseres Vorhabens erleichtern, so Illedits.



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