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Oberpullendorf: SPÖ sagt Verkehrschaos den Kampf an

21. Mai 2007
Vizebürgermeister Gruber: Innenstadt beleben, Wohnstraßen entlasten!

Dem Verkehrschaos in der Bezirkshauptstadt Oberpullendorf sagt SPÖ-Vizebürgermeister Wolfgang Gruber den Kampf an. Er fordert ein neues Verkehrskonzept und hofft, dass Bürgermeister Geißler die Einladung zur Zusammenarbeit annimmt und endlich mit der SPÖ an einem Strang zieht.

Unter den derzeitigen Zuständen leiden die Kaufleute ebenso wie die Wohnbevölkerung. Das vom Bürgermeister versprochene Verkehrskonzept wurde nie vorgelegt. Rund 3,5 Millionen Euro wurden investiert, um die Hauptstraße samt Hauptplatz attraktiver zu machen und Kunden anzulocken. Erreicht wurde das Gegenteil: Besucher werden abgeschreckt und fahren zu den Einkaufszentren im Umland. Oberpullendorf verliert an Kaufkraft und gleichzeitig an Lebensqualität, bedauert der SPÖ-Politiker. Seine Kritik konzentriert sich auf drei Hauptpunkte:

- Durch ein fehlendes Verkehrsleitsystem staut sich der Verkehr in der Innenstadt, auch Parkplätze sind Mangelware geworden. Parkraum wird überdies durch Beton-Blumentröge vergeudet, die immer wieder für Blechschäden sorgen. Ein Schildbürgerstreich, der viele Bürger verärgert, so Gruber.

- Immer mehr Autofahrer suchen nach Ausweichrouten. Ehemalige Wohnstraßen werden dadurch zu Durchzugsstrecken. Besonders die Bewohner der Mühlbachgasse sind einem unerträglichen Anstieg des Verkehrs ausgesetzt.

Einer Erhebung zufolge fahren derzeit bereits 1.100 Fahrzeuge pro Tag auf dieser Straße - viele mit überhöhter Geschwindigkeit, darunter sogar LKW'



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