gvv Aktuell

Breitband-Internet: Burgenland ist bei Ausbau top

23. August 2007
Illedits: Weitere 11 Gemeinden werden aktuell freigeschalten

Eisenstadt, 24. August 2007. - Der erfolgreiche Ausbau mit Breitband-Internet ist von immenser Bedeutung für den Technologiestandort Burgenland. Wir brauchen eine leistungsfähige Kommunikationsinfrastruktur für unsere Wettbewerbsfähigkeit und weitere moderne Arbeitsplätze von morgen, betonte SPÖ-Klubobmann Christian Illedits im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem BEWAG Vorstandssprecher Hans Lukits. Aktuell schaltet die BEWAG-Tochter B.net, die sich im Ausbau des Breitband-Internet als zuverlässiger Partner des Landes erwiesen hat, weitere 11 Gemeinden frei. Die Vollversorgung im Burgenland ist im Prinzip mit den verschiedenen Technologieträgern ADSL, Funk und Kabel gewährleistet. Darauf können wir sehr stolz sein, so der Klubchef.

Zukunftsorientierte Kommunikationsmittel haben heute einen enormen Stellenwert. Wir arbeiten ständig daran, höchstmögliche Standards zu gewährleisten, so Illedits weiter. Innovation, Forschung und Entwicklung, neue Technologien sind deshalb ein besonderer Schwerpunkt der Ziel1-Nachfolgeförderung. Die SPÖ-Burgenland mit Landeshauptmann Hans Niessl an der Spitze hat daher auch die Technologieoffensive Burgenland bereits im März dieses Jahres gestartet. DI Hans Binder wurde als Technologiebeauftragter des Landes bestellt.

Der Ausbau der Breitband-Infrastruktur ist besonders im ländlichen Raum eine große Zukunftschance, wo urbane Zentren fehlen und wo dezentrale Arbeits- und Lernmöglichkeiten ausgebaut werden müssen. Nicht zuletzt ist das Breitband-Internet bei den jungen Menschen als Kommunikationsmedium immer beliebter.

Verstärkte Nutzung erfolgt aber auch von der älteren Generation, die quasi nicht mit dem PC aufgewachsen ist. Aktuelle Kursangebote ermöglichen es, sich einerseits neue Fertigkeiten anzueignen und andererseits wichtige Informationen aus der Welt des Computers und des Internets abzurufen und so die Scheu vor der neuen Kommunikationsform zu verlieren.

Weiters steigt der Anteil der Teleheimarbeit stark an und kommt besonders dort zum Tragen, wo Beschäftigte in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. So können über Telearbeit beispielsweise behinderte Menschen oder Bewohner abgelegener ländlicher Regionen leichter in das Erwerbsleben integriert werden. Die flexible Zeiteinteilung erleichtert zudem die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Telearbeit ermöglicht für Wiedereinsteiger und Kindergeldbezieher Erwerbsarbeit und flexiblere Arbeitseinteilung und Arbeitsorganisation.

Das Internet hat auch in der Verwaltung des Landes einen sehr hohen Stellenwert. Durch e-Government können Informationen und Dokumente unabhängig von Zeit und Ort elektronisch ausgetauscht werden, zm Beispiel mit dem elektronischen Akt in der Wohnbauförderung.
In Zukunft werden die Menschen immer weniger Behördenwege in Kauf nehmen müssen, wenn diese über das Internet, über e-Government abgewickelt werden können.

Aktuell sind somit 137 von 180 Ortschaften `B.net-versorgt´. 50 davon per Kabel, 87 per Funk. 8.000 Kunden sind derzeit kabelversorgt, 3.000 per Funk, weiters hat die B.net rund 3.000 Telefonkunden.

Nun werden aktuell insgesamt weitere 11 Gemeinden frei geschalten. In Draßburg und Baumgarten erfolgte am 21. August die Freischaltung. Die weiteren Gemeinden sind Zagersdorf, Wiesen, Zurndorf, Winden, Bad Sauerbrunn, St. Andrä, Marz, Oberschützen und Deutsch Schützen. Weitere 10 Gemeinden sollen schon im kommenden Jahr ausgebaut werden.

Illedits abschließend: Investitionen von entscheidender Bedeutung in die Zukunft unseres Landes, in die Stärkung und Aufwertung des Wirtschaftsstnadortes Burgenland und in die Optimierung der Nutzungsmöglichkeiten des Breitbandinternets im ländlichen Raum. Damit sind wir als Technologiestandort weiter auf der Überholspur.



zurück