gvv Aktuell

SPÖ im Finale: Reinhängen und zulegen

30. September 2007
LH Hans Niessl: SPÖ setzt auf Erfahrung, Einsatz, Jugend- und Frauenpower

Eisenstadt, am 1. Oktober 2007. - Mit vollem Einsatz und hoher Motivation startet die SPÖ ins Finale ihrer Wahlbewegung. Besonderes Augenmerk legt die SPÖ auf junge, dynamische Teams und hohe Frauen-Power. Dafür hat sich Landeshauptmann Hans Niessl zur Wahl-Abschluss-Pressekonferenz mit Sandra Puntigam, Christoph Pamer und Alexandra Baumgartner drei künftige Gemeinderäte eingeladen, die sich erstmals in der Kommunalpolitik engagieren. Das gemeinsame Ziel: Wir wollen mehr Bürgermeister, Mandate, junge Menschen und Frauen in den Gemeinderäten, bekräftigt Niessl. Die Stimmung für die SPÖ in den Gemeinden sei ausgezeichnet: Deshalb bin ich überzeugt, dass unser Einsatz am Wahlsonntag von den BurgenländerInnen belohnt wird. Mit dem wichtigen Infrastruktur-Paket und der zusätzlichen Förderung der Gemeinden habe die SPÖ auch inhaltlich ihre Kompetenz unterstrichen, sagt Niessl.

Keine andere Partei hat so viele Jugendliche und Frauen auf den KandidatInnenlisten wie die SPÖ, betont Niessl. Das zeige, dass die SPÖ die breiteste Bürgerbewegung im Land ist. Über 5.500 KandidatInnen der SPÖ bewerben sich am kommenden Sonntag für ein Mandat, davon 1.200 Frauen und 1.100 junge Menschen.
Thematisch werden die nächsten Tage vor allem von der Diskussion um den notwendigen Ausbau der Infrastruktur bestimmt, sagt Niessl: Das ist nicht nur für die Anrainer und Pendler, sondern für jede Gemeinde wichtig - denn nur mit einem modernen und sicheren Straßen- und Schienennetz ist auch wirtschaftlichen Erfolg nachhaltig zu sichern.
Es sei reiner Zufall aber gut, dass die Einigung über den Finanzausgleich noch vor den Gemeinderatswahlen erreicht werden konnte, sagt Niessl: Damit wird klar, dass es endlich eine Trendwende gibt. Die Aushöhlung des ländlichen Raums, wie es Schüssel, Grasser und die ÖVP betrieben hat, ist vorbei. Das wird insbesondere den burgenländischen Gemeinden in Zukunft wieder deutlich mehr finanziellen Raum bringen. Es sei damit eine langjährige Forderung der SPÖ Burgenland umgesetzt: Auch dieses Erfolgserlebnis gibt uns Rückenwind.

Viele Neue in den Gemeinderäten: Werden Zukunft prägen
Den Starschuss für den Zieleinlauf gab Niessl gemeinsam mit Jugend- und Frauenkandidaten, Persönlichkeiten, die die Zukunft unserer Gemeinden wesentlich mitprägen werden, so Niessl.
• Der 19-jährige Christoph Pamer kandidiert als Jugendgemeinderat in Zurndorf. Mit dem Konzept ´Zurndorf 2012´ versuchen wir gute Lösungen auf längere Sicht zu finden. Ich mache mir jetzt schon Gedanken darüber, wie unsere Gemeinde in den nächsten fünf oder zehn Jahren aussehen soll, sagt der HAK-Schüler Pamer. Konkret müssen seiner Meinung nach die Anliegen von Jugendlichen in Zurndorf besser umgesetzt werden. So mangle es beispielsweise an einem adäquaten Jugendtreff. Ebenso möchte er Veranstaltungsinitiativen wie ein Sommerkino initiieren.
• Sandra Puntigam (26), Jugendkandidatin aus Hirm, ist Vorsitzende des Vereins Jugend Hirm. Von daher kenne ich die Wünsche und Ideen der Jugendlichen. Als Gemeinderätin kann ich sie in die Politik einbringen und verwirklichen, sagt Puntigam.
• Für den Gemeinderat kandidiert auch Alexandra Baumgartner aus Großpetersdorf. Die 41-jährige Lehrerin möchte mitarbeiten, um Ideen zur Sprache zu bringen, sagt Baumgartner. Ich finde mitarbeiten besser, als nur zu kritisieren. Sie möchte bürgernahe Arbeit leisten: Das bedeutet für mich, direkt und persönlich für die Anliegen der Bevölkerung reinhängen.
Uns ist es wichtig, dass noch mehr Frauen und junge Menschen in den entscheidenden Gremien mitarbeiten und ihre Sichtweisen einbringen, unterstreicht der Landeshauptmann. Mit einem guten Mix aus erfahrenen und erfolgreichen Teams gepaart mit Jugend- und Frauenpower gehe die SPÖ sehr zuversichtlich in die Gemeinderatswahl.

Positive Wahlwerbung im Mittelpunkt
Auch die letzten Tage bis zum Wahlsonntag will die SPÖ intensiv nutzen und um jede Stimme werben. Bis zum Wahltag werden unsere Kandidatinnen und Kandidaten in rund 100.000 Haushalten gewesen sein, um persönlich um Vertrauen für die SPÖ zu werben, so Niessl. Er selbst werde unterstützen, wo ich nur kann. Mit dem Verlauf der Wahlbewegung der SPÖ sei er durchaus zufrieden: Ich habe großes Engagement und Einsatz gesehen, sagt der Parteivorsitzende. Während andere das Burgenland verunglimpft haben, habe die SPÖ stets in einer positiven und sympathischen Art um Vertrauen geworben.



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