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Hofrat DI Johann Fertl neuer Referatsleiter für Dorferneuerung

2. Oktober 2007
Landesrätin Verena Dunst: Der Dorferneuerung als Zukunftsstrategie für das Burgenland wird nun auch personell Rechnung getragen.

Eisenstadt, 2. Oktober 2007. HR DI Johann Fertl ist seit Mai 2007 mit den Agenden der Dorferneuerung betraut und übernimmt nun offiziell die Referatsleitung. Die umfassende Dorferneuerung ist seit 1987 Bestandteil der Burgenländischen Landespolitik mit dem Ziel der Erhaltung und Stärkung der burgenländischen Dörfer und des ländlichen Raumes. 2004 wurde die burgenländische Dorferneuerung als Strategie zur Umsetzung der Lokalen Agenda 21 eingerichtet. Nun ist die Dorferneuerung offiziell fest im Land verankert.

 Die Dörfer und Gemeinden unseres Bundeslandes haben einen ganz wesentlichen Beitrag zum Aufholprozess geleistet. Die Dörfer waren stets Motor für den wirtschaftlichen Aufholprozess, erklärt Landesrätin Dunst. Hier werde sehr viel für den Ausbau der kommunalen Infrastruktur getan. Gerade die Dörfer des Burgenlandes zeichnen sich dadurch aus, dass es ein sehr aktives Kultur- und Vereinsleben gibt und dass sehr viel zur Stärkung der Gemeinschaft und des Miteinander getan wird. Ohne die Leistungen der Dörfer wäre das hohe Maß an Lebensqualität im Burgenland nicht denkbar. Mit dem neuen Referatsleiter werden wir noch viele Dorferneuerungsprojekte erfolgreich starten und umsetzen, freut sich Dunst.
Der frischgebackene Referatsleiter ist ebenfalls voller Elan und Tatendrang: Durch meine Tätigkeit im Lande in den Bereichen Hochbau und Landschaftsschutz kann ich auf einen reichen Erfahrungsschatz zurückgreifen, den ich bei der Dorferneuerung ganz gezielt für die Umsetzung der Dorferneuerungsprojekte einsetzen kann. Ich freue mich, dass ich für das Burgenland an dieser Stelle soviel bewirken kann. Es gebe bereits viele Anfragen von interessierten Gemeinden.

Dorfereneuerung ist Initiative des Positiven

Bei der modernen Dorferneuerung gehe es nicht um Behübschung, auch könne die Dorferneuerung nicht auf Bauliches beschränkt werden. Die Dorferneuerung sei eine Initiative des Positiven: Attraktive Lebensräume würden geschaffen, Zusammenhalt, Lebensqualität und Wirtschaft gestärkt. Nur durch gezielte Maßnahmen lasse sich die Abwanderung der Bevölkerung verhindern.
Eine zeitgemäße Dorferneuerung ist eine geistige Dorferneuerung, die etwa Kulturinitiativen im Dorf fördert, Initiativen setzt, um junge Menschen im Dorf zu halten und auf gesellschaftliche Entwicklungen sensibel reagiert. Dieser Geist der neuen Dorferneuerung ist im Burgenland deutlich zu spüren. Ich bedanke mich bei allen, die sich um die Dorferneuerung engagieren und einen Beitrag dazu leisten, dass sich unsere Dörfer positiv weiterentwickeln. Die Dekretübergabe an Herrn Hofrat DI Fertl ist ein guter Anlass, um ihm für sein Engagement für die Dorferneuerung zu danken, schließt Dunst.



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