gvv Aktuell

Gradwohl: Gemeinderatswahlen toller Erfolg für die Jugend

18. Oktober 2007
Junge SPÖ-GemeinderätInnen mischen in der Kommunalpolitik mit

Eisenstadt, am 19. Oktober 2007. - Die jungen SozialdemokratInnen starten jetzt in den Kommunen voll durch: Mit unseren jungen Neo-GemeinderätInnen mischen wir in den Gemeinden ordentlich mit, erklärt SJ-Vorsitzender Andreas Gradwohl: Damit ist garantiert, dass Jugendanliegen in den kommenden fünf Jahren sicher nicht weggewischt werden können. Mit vereinten Kräften haben SPÖ und Sozialistische Jugend (SJ) dafür gesorgt, dass die Kommunalpolitik junge Impulse bekommt - jetzt sind doppelt so viele junge Leute zwischen 18 und 35 Jahren in den Gemeinderäten engagiert als noch 2002.

Ob es um Ausbildung, Beschäftigung, Freizeit oder Mobilität geht - junge Leute wissen selbst am besten, wo der Schuh drückt und wollen keine Jugendpolitik, die von oben verordnet ist. Damit die Interessen der Jugendlichen vertreten werden, müssen die jungen Leute mitreden und mitgestalten können, sagt Gradwohl: Das geht am besten, wenn die Jugend im Gemeinderat fix verankert ist.

Power für die Jugend
In die Gemeinderäte ihrer Heimatgemeinden schafften es beispielsweise die 18-jährigen HoffnungsträgerInnen Miriam Herlicska (Oberwart) und Franz Schütz (Weiden). Auch mit David Moser (22) und Sandra Puntigam (26) werden zwei Jung-GemeinderätInnen in der Hirmer Kommunalpolitik mitmischen. In Rohrbach hat der 26-jährige Rene Braunrath bereits zum zweiten Mal den Einzug in den Gemeinderat geschafft. Mit einer überwältigenden Anzahl an Vorzugsstimmen hat Thomas Plank (26) aus Schattendorf sogar ein Mandat im Gemeindevorstand erreicht.

Vorsprung mit Bildung
Jugendliche haben große Power und viele ausgezeichnete Ideen. Damit sie diese wirksam einbringen und umsetzen können, haben das Renner Institut Burgenland und der Gemeindevertreterverband (GVV) ein umfangreiches Ausbildungsprogramm für neue GemeinderätInnen gestartet. In der Kommunalpolitischen Akademie erhalten die Neo-PolitikerInnen nicht nur das notwendige Werkzeug und fachliche Inputs für die politische Arbeit, sondern finden auch eine landesweite Plattform zum Erfahrungsaustausch und zum Networking vor.

Der Erfolg der Jugend in den Gemeinderatswahlen ist ein toller Schritt. Jetzt geht es darum, dass sich noch mehr Jugendliche politisch einmischen und in vielen weiteren Gremien, vor allem auch auf landespolitischer Ebene, für Impulse sorgen, fordert Gradwohl.



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