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Burgenländische Wohnbauförderung setzt noch mehr auf Ökologie und Sicherheit

6. Dezember 2007
Pongracz: Eckpunkte der von LH Niessl vorbereiteten Novelle stehen fest

Eisenstadt, 6. Dezember 2007. - Die Eckpunkte für eine weitere Ökologisierung der burgenländischen Wohnbauförderung stehen fest. Die von Landeshauptmann Hans Niessl vorbereitete Gesetzesnovelle wird die Wohnbauförderung nicht nur als soziales Instrument stärken, sondern auch als Hebel für eine aktive Klimaschutzpolitik, sagte SPÖ-Wohnbausprecher LAbg. Gerhard Pongracz heute. Mit dem im Budget 2008 vorgesehenen Gesamtvolumen von 106 Millionen Euro bleibe die Wohnbauförderung ein wichtiger Motor für Wirtschaft und Beschäftigung. Als ganz neuer Aspekt soll das sichere Wohnen forciert werden.

Die wichtigsten Neuerungsvorschläge der SPÖ zielen darauf ab, durch ökologische Maßnahmen weitere CO2-Einsparungen zu erzielen. Das Niedrigenergiehaus soll zum Standard bei Neubauten werden. Das Burgenland setzt damit neue Maßstäbe in der Wohnbauförderung, ist Pongracz überzeugt. Ein Niedrigenergiehaus hat einen Heizwärmebedarf von maximal 40 kWh pro Quadratmeter Wohnnutzfläche im Jahr. Zum Vergleich: Häuser aus den 70er-Jahren haben überwiegend den fünffachen Heizwärmebedarf, also rund 200 kWh pro Quadratmeter.

Weitere Gesichtspunkte: Für größere Wohnhausanlagen soll ein Gesamtenergiekonzept erforderlich sein, insgesamt sollen Solaranlagen forciert werden. Geplant sind außerdem eine höhere Förderung für die Sanierung von Gebäuden und eine leichte Anhebung der Einkommensgrenzen. Neu: Unter dem Titel sicheres Wohnen sollen künftig auch Alarmanlagen gefördert werden.

Ich bin zuversichtlich, dass wir über diese Vorschläge auch Konsens mit den anderen Parteien finden. Nach Abschlussgesprächen kann die Novelle unverzüglich im Landtag beschlossen werden, so Pongracz.



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