gvv Aktuell

Tag des Wassers - Leistbare Daseinsvorsorge wichtiger den je!

19. März 2008
SPÖ-Gemeinden: Klares Bekenntnis zum Gemeinnützigkeits- prinzip
Eisenstadt, 20.03.2008 - Anlässlich des internationalen Tag des Wassers am Karsamstag gibt der Sozialdemokratische Gemeindevertreterverband ein klares Bekenntnis zur kommunalen Daseinsvorsorge ab. Die zentralen Ver- und Entsorgungsdienstleistungen müssen mehrheitlich in öffentlicher Hand bleiben. Nur so kann die elementare Grundversorgung der Bevölkerung im ländlichen Raum leistbar und flächendeckend abgesichert werden, sagt GVV-Präsident Ernst Schmid. Schmid verweist auf eine Umfrage, wonach sich 85 Prozent der Burgenländer gegen jede Privatisierung der Wasserversorgung aussprechen: Das bestätigt den erfolgreichen burgenländischen Weg im Bereich der kommunalen Wasserverbände, ist aber auch ein klarer Auftrag. Wir werden weiter aktiv gegen alle Liberalisierungstendenzen im Bereich der Daseinsvorsorge auftreten.

Dem GVV Burgenland ist der ländliche Raum ein besonderes Anliegen - denn unsere Gemeinden sind das Rückgrat der positiven Entwicklung des Burgenlandes, so Schmid: Bei der Stärkung des ländlichen Raums kommt der Daseinsvorsorge eine Schlüsselstellung zu. Nur wenn die Infrastruktur- und die öffentlichen Dienstleistungen ‚passen’, können sich die ländlichen Regionen weiterentwickeln und Abwanderungstendenzen gestoppt werden. Unsere Gemeindeverbände sind ein Garant dafür. Zur kommunalen Daseinsvorsorge zähle neben der Versorgung mit und Entsorgung von Wasser, auch die Versorgung mit Energie, die Beseitigung von Abfall und nicht zuletzt eine zeitgemäße öffentliche Infrastruktur.

Der Aufbau des kommunalen Ver- und Entsorgungsnetzes im Burgenland sei eine Erfolgsgeschichte mit sozialdemokratischer Handschrift, so Schmid: Auf Initiative des Sozialdemokratischen Gemeindevertreterverbandes wurde 1956 der Wasserleitungsverband Nördliches Burgenland und 1980 der Burgenländische Müllverband gegründet. Damit wurden zentrale Einrichtungen für die kommunale Daseinsvorsorge im ländlichen Raum geschaffen. Jetzt geht es darum, diese Versorgung abzusichern und zu stärken.

Die Kommunen sollen auch in Zukunft in diesem sensiblen Bereich eine wichtige Rolle spielen, denn nur so ist gewährleistet, dass die Entscheidungen über unser Wasser und insgesamt bei der kommunalen Daseinsvorsorge auf lokaler Ebene bleiben! , so Schmid abschließend.


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