gvv Aktuell

SPÖ: Vorsprung durch Bildung

6. Juli 2008
Dr. Karl Renner Institut zieht Bilanz über starkes Bildungsjahr
Eisenstadt, am 4. Juli 2008. - Politische Bildung boomt: Mit rund 2.000 TeilnehmerInnen beschließt das Dr. Karl Renner Institut Burgenland (RI) ein überaus starkes Bildungsjahr. Die Bildungsoffensive der SPÖ hat voll eingeschlagen, ist SP-Landesgeschäftsführer Georg Pehm zufrieden. Denn seit dem Neustart des RI vor vier Jahren nützen immer mehr haupt- und ehrenamtliche AktivistInnen die SPÖ-Bildungsschmiede, um sich die nötige politische Fitness zu holen. Besonderen Zulauf verzeichnete die im Herbst neu aufgelegte Kommunalpolitische Akademie von RI und Gemeindevertreterverband (GVV). Hier bekommen unsere MandatarInnen punktgenau jene Unterstützung, die sie in der Praxis täglich brauchen, erklärt Claudia Kreiner-Ebinger, Leiterin des RI im Burgenland. Neben zahlreichen Fach- und Trainingsseminaren hat das RI durch anspruchsvolle Diskussions- und Themenabende zusätzlich wieder für politischen Gesprächsstoff gesorgt.

Das wichtigste Kapital einer modernen Bewegung sind qualifizierte und motivierte MitstreiterInnen, unterstreicht SP-Bildungssprecherin LAbg. Doris Prohaska. Mit dem ambitionierten Programm des RI sichern sich SPÖ MandatarInnen, FunktionärInnen und MitarbeiterInnen einen wichtigen Bildungsvorsprung.
Besonders erfreulich sei das Bildungsjahr für die Frauen gelaufen, so Prohaska. Mit gezielten Angeboten unterstützt das RI Frauen dabei, dass sie möglichst rasch kompetent und selbstbewusst arbeiten können. Wichtiges Detail: Neben dem Feinschliff für die Praxis bildet der Frauen-Schwerpunkt des RI auch einen wesentlichen Ankerpunkt für die Vernetzung und gegenseitige Stärkung der politisch aktiven Sozialdemokratinnen. Davon profitieren neben den Frauen auch alle Teams in den Gemeinden und Bezirken, so Prohaska.

Hoher Anspruch: Evaluierung, um Programm weiter zu verbessern
An die 2.000 TeilnehmerInnen wurden im vergangenen Bildungsjahr in Seminaren, Trainings-Workshops und Veranstaltungen des RI gezählt. Rund 40 Prozent haben die Basis- und allgemeinen Informationsseminare besucht. Weitere 40 Prozent konnten zu einem Fachseminar begrüßt werden. Der verbleibende Teil absolvierte entweder eines der zahlreichen Angebote für Jugendliche und junge GemeinderätInnen oder eines der Kommunikations- und Rufseminare, erklärt Kreiner-Ebinger.

In Fragebögen und Focusgruppen haben die TeilnehmerInnen die Möglichkeit, Feedback über die bisherige Ausrichtung der Bildungsmaßnahmen zu geben und neue Impulse anzuregen. Evaluierung ist für Kreiner-Ebinger wesentliche Grundlage für permanente Weiterentwicklung: Somit können wir das Angebot weiter ausbauen und qualitativ ständig verbessern, denn moderne bürgerInnennahe Politik braucht kompetente Persönlichkeiten.

KOPAK: Feinschliff für Gemeinde-MandatarInnen
Ein besonderes Herzstück des Bildungsprogrammes sei die Kommunalpolitische Akademie (KOPAK), die in diesem Jahr enorm attraktiviert und ausgeweitet wurde, sagt LAbg. Ernst Schmid, Präsident des Gemeindevertreterverbandes. Bei diesem Projekt, das gemeinsam von RI und GVV organisiert wurde, holen sich die SPÖ-MandatarInnen Grundlagen und Spezialwissen zu kommunalpolitischen Materien: Beginnend bei der Gemeindeordnung wird der Bogen über die Bauordnung, die Gemeindefinanzen bis hin zum Prüfungswesen gespannt, zählt Schmid auf. Zusätzlich gibt es Trainings in allen Bereichen der Kommunikation, die FunktionärInnen brauchen: Von der Rede, zum Überzeugungsgespräch bis zur Diskussion. Unsere Kommunalpolitiker nehmen diese Qualifizierungsschiene gut an, zieht Schmid Bilanz.

Arbeit und Soziales: RI greift aktuelle Themen auf
Zufrieden zeigt sich Pehm mit der Entwicklung eines weiteren wichtigen Schwerpunktes des RI, der über die Aus- und Weiterbildung hinausgeht: der Auseinandersetzung mit gesellschaftspolitischen Fragestellungen in Form von Diskussionen und Themenabenden. Im vergangenen Bildungsjahr standen unter anderen die Themen Arbeit, Bildung, Sozialpolitik am Programm. Das Renner Institut ist eine Plattform, um wichtige politische Themen aufzugreifen und zu bearbeiten, stellt Pehm klar. Gemeinsam mit anderen hier machen wir uns im Burgenland intensiv über die Zukunft Gedanken, um zu Lösungen für verschiedene Herausforderungen zu kommen.

Einer der Schwerpunkte im kommenden RI-Programm, das im Herbst vorgestellt wird, werde im Hinblick auf die 2009 stattfindenden EU-Wahlen eine Europa-Themenserie sein. Zusätzlich geplant sei die Fortsetzung des Projektes Jugendbeteiligung, gibt Pehm schon einen Ausblick auf das kommende Jahr: So viel ist sicher, mit spannenden Themen und anspruchsvollen Angeboten wird die SPÖ wieder ihren Sympathisanten, Funktionären und Mitarbeitern Weiterbildung schmackhaft machen.


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