gvv Aktuell

Poststreik

9. Dezember 2008
Kommunale Notrufaktion gegen die Gewinnmaximierung und für den ländlichen Raum

Eisenstadt, 10.12.2008 - Der Sozialdemokratische Gemeindevertreterverband, die SPÖ-Burgenland und Gewerkschaften unterstützen die heutigen Warnstreiks vor 5 burgenländischen Postämtern. GVV-Präsident Ernst Schmid, auch Vizepräsident im Österreichischen Gemeindebund, spricht sich einmal mehr klar gegen die weitere Schließung von Postämtern im Burgenland aus.

GVV Präsident Schmid: Wir haben uns als Sozialdemokratischer Gemeindevertreterverband klar positioniert. Wir wollen einen attraktiven ländlichen Raum, der auch die Abwanderung in die Ballungsräume stoppt. Daher können wir weitere Schließungen von Postämtern unter keinen Umständen akzeptieren. Daher fordere ich alle Gemeinden auch nochmals auf, die GVV-Resolutionen gegen die geplanten Postamtschließungen in den Gemeinderäten zu beschließen!

Heute wird vor insgesamt 5 burgenländischen Postämtern gestreikt. Diese kommunale Notwehraktion ist berechtigt, da das Postmanagement zu keinerlei Kompromissen bereit ist. Der GVV hat sich schon seit der ersten Schließungswelle, dem Kampf gegen die Gewinnmaximierung und für den ländlichen Raum verschrieben. So konnten 2006 4 burgenländische Postämter gerettet werden.

Präsident Schmid abschließend: Der GVV will eine flächendeckende Versorgung der Bevölkerung mit Postgeschäftsstellen und eine personelle Besetzung in den Postfilialen, die diese Versorgung auch sicherstellen kann. Das haben wir auch einstimmig im Vorstand des Verbandes beschlossen. Wir werden alle Maßnahmen unterstützen, die diesen ‚kommunalen Kahlschlag’ ohne Konzept beenden.



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