gvv Aktuell

Post: Schließungswelle rollt wieder an!

2. März 2009
GVV kämpft weiter gegen kommunalen Kahlschlag
Eisenstadt, 03.03.2009 - Der Sozialdemokratische Gemeindevertreterverband und die SPÖ-Burgenland kämpfen weiter gegen den Kaputtsparwahnsinn im ländlichen Raum. Auf der heute veröffentlichten Liste der Post AG stehen weitere 14 Postämter, die geschlossen werden sollen. Damit blieben im Burgenland nur mehr 49 Postämter für 288.000 Einwohner.

GVV Präsident Schmid: Es soll für die betroffenen Postämter zwar Ersatzlösungen geben, aber damit ist man abhängig vom unternehmerischen Können des Betreibers. Stellt der seinen Betrieb, beispielsweise ein Lebensmittelgeschäft ein, so wird auch die Postpartnerstelle geschlossen. Die Erfahrungen haben uns gezeigt, dass in solchen Fällen dann keine Postversorgung mehr gegeben ist. Das ist für uns nicht akzeptabel!

Der GVV wird - so wie in der Vergangenheit - gemeinsam mit der SPÖ Burgenland für die Aufrechterhaltung der Infrastruktur im ländlichen Raum kämpfen. Schmid: Die einzige Antwort, die die Österreichische Post AG auf die Liberalisierung des Postmarktes bisher gefunden hat, ist das Zusperren von Postämtern und der Abbau von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern!

Die Vorgangsweise der Post - einfach eine Liste zu veröffentlichen und niemanden zu informieren - ist außerdem einfach nur schlechter Stil. Kein Bürgermeister wurde vorab von der Post AG über die Schließungen in Kenntnis gesetzt.

GVV-Präsident Schmid: So werden wir uns das nicht bieten lassen. Die Bürgermeister und die Bevölkerung haben das Recht, ordentlich über die Situation in ihren Gemeinden informiert zu werden. In dieser Causa ist das letzte Wort noch nicht gesprochen!

Die betroffenen Gemeinden bzw. Ortschaften im Burgenland sind: Klingenbach, Schattendorf, Steinbrunn, Hornstein, Rust, Pamhagen, Andau, Kobersdorf, Oberschützen, Stadtschlaining, Rotenturm, Nickelsdorf, Minihof-Liebau sowie St. Michael.


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