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Teamspieler mit Handschlagqualität

17. März 2009
LR Bieler bilanziert über eine Dekade in der Landesregierung
Eisenstadt (BLMS) - Finanzen, Straßenbau, Hochbau, Bildung und Kultur, - fünf Bereiche, die unterschiedlicher nicht sein könnten, denen seit zehn Jahren jedoch eines gemeinsam ist: Sie konnten nachhaltig geprägt und äußerst positiv beeinflusst werden. Maßgeblichen Anteil daran hatte Landesrat Helmut Bieler, der seit 18. März 1999 der Burgenländischen Landesregierung angehört, und unter dessen Federführung diese Aufgabengebiete eine hervorragende Entwicklung genommen haben. In den vergangenen 10 Jahren wurde in diesen Bereichen erfolgreiche Arbeit für das Burgenland geleistet, betonte Bieler, der zunächst für die Bereiche Straßen- und Hochbau, Wohnbauförderung sowie Kultur, Kunst und Wissenschaft verantwortlich zeichnete. Seit 2001 umfasst seine Zuständigkeit auch das Finanz-Ressort.

Markante Punkte im Finanzbereich waren dabei die Lösung des Bank Burgenland-Erbes durch den Verkauf an die Grazer Wechselseitige Versicherung AG, die Erarbeitung von neun ausgeglichenen Budgets ohne neue Schulden, die daraus resultierende hervorragende Zeugnis durch die internationale Rating Agentur Standard&Poors, die die langfristige Kreditwürdigkeit des Burgenlandes mit AA+ als sehr stark, die kurzfristige mit A1+ als extrem stark bewertet, die Kofinanzierung der Ziel 1 und Phasing Out Förderschienen, die Dotierung der Wohnbauförderung für die Häuselbauer sowie die Schnürung von Entlastungspaketen, um den Auswirkungen der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise gegen steuern zu können. Weiters wurden für den Ausbau, die Ertüchtigung und die Instandsetzung des burgenländischen Straßennetzes in den vergangenen 10 Jahren Projekte an 1.405 Baulosen mit einer Gesamtsumme von 823,3 Millionen Euro umgesetzt, Park & Ride bzw. Park & Drive Anlagen errichtet, die Baudirektion für eine schlankere Verwaltung installiert, sowie die Initiative Billig tanken im Burgenland zur Entlastung der Bevölkerung von den hohen Treibstoffpreisen ins Leben gerufen.

Mit dem Neubau der BH Mattersburg, der Errichtung des FH-Studienzentrums in Eisenstadt, Erweiterungen am Standort in Pinkafeld, dem Bau des Liszt-Zentrums in Raiding, der Umgestaltung des Burgenländischen Landesmuseums und des Haydn Konservatorium,  dem Bau eines neuen Hauses des Volksbildungswerkes in Eisenstadt, der Erweiterung des BFI in Oberwart und der aktuellen Erweiterung des KUZ in Eisenstadt wurden bzw. werden auch im Hochbaubereich wertvolle Akzente gesetzt. Die Fachhochschulstudiengänge Burgenland konnten in den letzten Jahren das Studienangebot in den Kernkompetenzbereichen Wirtschaft, Informationstechnologie und Informationsmanagement, Energie- Umweltmanagement sowie Gesundheit ausbauen und in die europäische Hochschul­ architektur überführen. An den beiden Studienzentren in Eisenstadt und Pinkafeld werden bereits 6 Bachelor- und 9 Master­studiengänge angeboten. Vor allem der Bereich der angewandten Forschung und Entwicklung wurde ausgebaut. Die Grundlage für die weitere Entwicklung des Bereiches der Erwachsenenbildung ist das Ergebnis eines dreijährigen Diskussions- und Erarbeitungsprozesses, an deren Ende Leitlinien für die künftigen Bildungserfordernisse im Burgenland definiert wurden. Die BUKEB wurde zu einer Interessensvertretung der Erwachsenenbildner aufgewertet.

Im Kultursegment sind die Aktion Kunst am Bau, das Frauenkunstfestival X-Art, das Jahr der Volkskultur, die Jugendkulturinitiative Zooming Culture, die Kulturwettbewerbe des Landes, die Errichtung des Zentrums für Kreativwirtschaft und die Neugestaltung des burgenländischen Musikschulwerkes zu nennen. Auch der burgenländische Kultursommer hat sich in den vergangenen 10 Jahren sehr gut weiterentwickelt. Insgesamt wurden in dieser Zeit über 5 Millionen Besucher bei den Festivals gezählt. Das Landesmuseum wurde organisatorisch neu aufgestellt, die burgenländische Museumslandschaft einer verstärkten Spezialisierung unterzogen und die Landesgalerie mit neuen Akzenten versehen. Die langjährige Haydn-Pflege erreicht ihren Höhepunkt mit dem HAYDN-JAHR 2009, für das rund 10 Millionen Euro. bereitgestellt wurden. Mit einem abwechslungsreichen Konzertprogramm, der Hauptausstellung Phänomen Haydn an vier Originalschauplätzen sowie 23 zusätzlichen Projekten im ganzen Land wird dieses außergewöhnliche Kulturjahr gefeiert. Die Bedürfnisse der Menschen, mit den Schwerpunkten Arbeitsplatz und Lebensqualität, entscheidend positiv beeinflussen, viel bewirken und umsetzen zu können, stand für mich stets im Mittelpunkt meiner Tätigkeit, so Bieler abschließend.


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