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Kein Gratiskindergarten in Bad Sauerbrunn

10. April 2010
Der SPÖ Antrag für einen Gratiskindergarten im Kurort fand keine Mehrheit - Die Leidtragenden sind die Familien im Kurort
Bad Sauerbrunn, am 10.4.2010: Auf Initiative von SPÖ Landtagswahl-Kandidaten Roland Fürst stellte die SPÖ Bad Sauerbrunn in der Gemeinderatssitzung vom 8.4.2010 einen Antrag, der den Gratiskindergarten endlich auch für die Bad Sauerbrunner Kindergarten-kinder hätte bringen sollen. Der Antrag erhielt keine Mehrheit.
 
LIBS (Liste Bad Sauerbrunn) verhindert Gratiskindergarten in Bad Sauerbrunn
 
"Es ist gerade zu grotesk, dass die Gemeinde unter der Führung von Bürgermeister Gerhard Hutter und seiner LIBS Mehrheit keine 15.000 Euro jährlich aufbringen will, um den Gratiskindergarten in Bad Sauerbrunn zu ermöglichen, wenn man sich die enormen Ausgaben des letzten Jahres vergegenwärtigt", ist Roland Fürst über das Ergebnis enttäuscht. Hier wurde von der politischen Mehrheit der LIBS ein ganz klares politisches Signal gesetzt. Das Land stockte im Jahr 2009 auf Initiative der SPÖ das Budget für das Projekt "Gratiskindergarten" um 5 Millionen Euro auf 21 Millionen auf. Das Land kann nur das Geld und die Förderungen für den Gratiskindergarten zur Verfügung stellen, umsetzten müssen es die Gemeinden. Immerhin haben dies im Bezirk und auch im Burgenland die meisten Kommunen getan, weil diese erkannt haben, dass es sich beim Kindergarten um die erste wichtige Bildungseinrichtung handelt. "Die Leidtragenden dieser familienfeindlichen Politik sind die Eltern der Kindergartenkinder, die aufgrund dieser sturen Politik auch weiterhin für den Besuch zahlen müssen", stellt Fürst fest.


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