gvv Aktuell

Schweinemastbetrieb vor dem Aus!

18. August 2010
Kampf für sauberes Trinkwasser unserer Kommunen hat sich bezahlt gemacht!
Eisenstadt, 18.08.2010 - Der GVV Burgenland hat gemeinsam mit dem SPÖ-GVV Niederösterreich, der Stadtgemeinde Neufeld und dem Wasserleitungsverband Nördliches Burgenland den Kampf gegen einen geplanten Schweinemastbetrieb in Lichtenwörth an der burgenländisch-niederöstereichischen Grenze aufgenommen. Im März dieses Jahres gab es dazu eine gemeinsame Pressekonferenz sowie diverse Aktivitäten, um dieses "Monsterprojekt" mit 2490 Tieren zu verhindern.

GVV-Präsident Schmid: "Scheinbar ist auch bei den Behörden Vernunft eingekehrt. Eine Umweltverträglichkeitsprüfung wurde von uns immer gefordert und nun wird sie von der zuständigen Behörde in Niederösterreich auch vorgeschrieben! Damit steht das Projekt finanziell sicherlich auf der Kippe!"

Tatsächlich ist die UVP eine wichtige Maßnahme im Kampf gegen diese Art der Massentierhaltung. Medienberichten zufolge will sich der Betreiber der geplanten Anlage aus diesem Projekt zurückziehen, weil die UVP Kosten von bis zu 300.000.- Euro verursachen könnte. Diese Kosten machen offenbar das Projekt unrentabel.

Schmid weiter: "Wir als Gemeindevertreter sind an sauberem Trink- und Nutzwasser für unsere Kommunen interessiert. Hier geht es um die Versorgung von über 200.000 Menschen im Nordburgenland und im angrenzenden Niederösterreich. Es muss daher auch in Niederösterreich ein Grundwasserschongebiet verordnet werden, dass es auf burgenländischer Seite schon gibt! Hier ist das Land Niederösterreich und BM Berlakovich gefordert, dies rasch umzusetzen!"

Kritik übte Schmid am zuständigen burgenländischen VP-Landesrat Werner Falb-Meixner. Präsident Schmid: "Leider hat LR Falb-Meixner in dieser Causa keinen Finger gerührt. Wir hätten im Kampf für sauberes Trinkwasser jede Hilfe gebrauchen können. Scheinbar ist dieses Thema für den Umweltlandesrat nicht wichtig genug."


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