gvv Aktuell

Hochwasserschutz für die Kommunen!

20. August 2010
GVV Burgenland fordert rasch Maßnahmen für die Gemeinden an der Wulka
Eisenstadt, 19.08.2010 - Der GVV Burgenland fordert nach den neuerlichen Hochwasserschäden entlang der Wulka rasch Maßnahmen zur Entlastung der Bevölkerung. Zwar werden in den Kommunen lokal einzelne Maßnahmen gesetzt, gefordert wird vom GVV Burgenland nun die rasche Bildung eines überregionalen Verbandes sowie ein Frühwarnsystem für alle Anrainergemeinden.
GVV-Präsident Schmid: "Es muss hier eine Gesamtkoordination geben. Wulkaprodersdorf war schon in den vergangenen Jahren öfter durch Hochwasser betroffen, dass Problem dabei ist aber meist der Zufluss vom Hirmer-Bach. Daher ist das Problem nicht lokal, sondern nur regional zu lösen!"
Tatsächlich wurden von den einzelnen Gemeinden schon nach dem letzten Hochwasser Maßnahmen gesetzt, wie eine Vergrößerung des Durchflusses an der Wulka, die lokalen Räumungen der Bachbette sowie Ausforstungsmaßnahmen in den Uferbereichen. Dennoch konnte dies auch diesmal eine teilweise Überflutung von Wulkaprodersdorf nicht verhindern.
Weiters fordert der GVV ein Frühwarnsystem an der Wulka, das eine rasche Alarmierung der Einsatzkräfte in allen Anrainergemeinde ermöglicht, sodass auch die Bevölkerung eine bessere Vorwarnzeit für Sicherungsmaßnahmen erhält.
GVV-Präsident Schmid abschließend: "Alle Wulka-Gemeinden bemühen sich in ihrem eigenen Wirkungsbereich sehr, dennoch muss es hier einen Gesamtplan, ein Frühwarnsystem sowie einen gemeinsamen Verband geben. Landesrat Falb-Meixner ist gefordert, hier endlich das Ruder in die Hand zu nehmen und den Lippenbekenntnissen Taten folgen zu lassen!" 
 


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