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Post peitscht Zusperrpläne beinhart durch

20. August 2010
7 weitere Postämter auf Schließungsliste! KO Illedits: "Wichtigster Kurort Bad Tatzmannsdorf in Zukunft ohne Post!"
Eisenstadt, 18. August 2010. - "Die Kahlschlagpolitik der Post verschärft sich: Alle zwei Wochen peitschen die Post-Verantwortlichen eine neue Schließungswelle durch - damit muss endlich Schluss sein", fordert SPÖ-Klubchef Christian Illedits. Weitere sieben Postämter - darunter Mörbisch am See, Andau, Neudörfl an der Leitha, Lackendorf, Unterrabnitz, Bad Tatzmannsdorf und Rudersdorf im Burgenland - sind heute bei der Regulierungsbehörde zur Schließung angemeldet worden. "Damit sind diesmal Bad Tatzmannsdorf als wichtiger Kurort und Neudörfl, einer der größten Industriestandorte, von der Schließungswelle betroffen. Drüberfahren und Gesprächsverweigerung sind der falsche Weg - jetzt ist dringend Dialog geboten!", fordert Illedits die Postverantwortlich abermals zum gemeinsamen Gespräch mit Vertretern des Landes, der Gemeinden und der Gewerkschaft auf, denn es müsse ein langfristiges Konzept für die postalische Grundversorgung im ländlichen Raum ausgearbeitet werden.

 
Die Post-Verantwortlichen spielen anscheinend mit "gezinkten Karten", so Illedits: "Es wurde immer wieder betont, dass das Postpartner-Modell nur eingesetzt wird, um weiße Flecken zu beiseitigen, statt dessen findet jetzt ein Totalkahlschlag statt. Außerdem hat der Aufsichtsrat zugestimmt, dass Kleinfilialen durch Bankdienstleistungen aufgewertet werden sollen. Auch dies war offenbar ein Täuschungsmanöver, um die Öffentlichkeit ruhig zu halten", so Illedits. Von 126 Postämtern im Jahr 2001 würden - nach der neuerlichen Schließungswelle - nur mehr rund 30 bestehen.
 
 
 

 


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