gvv Aktuell

klima:aktiv - Gemeinden sind mit an Bord

23. September 2010
GVV - Präsident Schmid: "Vor allem das Thema E-Mobilität wird eine große Herausforderung für unsere Kommunen in den nächsten Jahren!"
Eisenstadt, 23.09.2010 - Heute fand im Rathaus Eisenstadt ein kommunaler Dialog zum Thema "klima:aktiv" statt.  In einer hochkarätigen Runde diskutierten auch die beiden Präsidenten der burgenländischen Kommunalverbände Ernst Schmid und Leo Radakovits über die Herausforderungen Mobilität ökologisch sinnvoll zu organisieren. 

GVV-Präsident Schmid: "Mit dem Ziel, den Radverkehrsanteil im Alltag auf zumindest 10% zu steigern, hat sich das Burgenland im Masterplan Radverkehr ein ehrgeiziges Ziel gesetzt. In vielen Haushalten stehen drei bis vier Fahrräder zur Verfügung. Großteils finden diese aber leider nur in der Freizeit Verwendung und genau hier müssen wir ansetzen."

Auch im Rahmen der Gesundheitspolitik (körperliche Betätigung), der Strukturpolitik (Dorferneuerung, Nahversorgung) und selbstverständlich der Umweltpolitik (CO2, Klimaziele, Feinstaub) haben die Gemeinden die Bedeutung des Radverkehrs erkannt. Im Rahmen der Förderaktion für E-Mobilität wurden vom Land bereits 531 Elektrofahrräder gefördert. 

Schmid: "Bis 2013 werden neben dem Ausbau des Radroutennetzes auch die Rahmenbedingungen verbessert sowie Fördermodelle zur Verbesserung der Fahrradinfrastruktur - wie zum Beispiel Abstellanlagen oder Ladestationen für Elektrofahrzeuge - ausgearbeitet und interessierten Gemeinden angeboten!"

Seitens des Landes steht Energiepolitik seit Jahren  im Mittelpunkt, da  dies nicht nur ein Plus für die Umwelt und den Klimaschutz ist, sondern auch ein enormes Potenzial für die Entstehung neuer Arbeitsplätze darstellt. Bereits rund 60% des burgenländischen  Strombedarfs werden aus erneuerbarer Energie erzeugt, davon kommen ca. 50% aus der Nutzung der Windkraft. Ziel ist, bis 2013 stromautark zu sein.

Schmid abschließend: "Ein wichtiger Bereich für den Umwelt- und Klimaschutz ist die Förderungen von Fahrzeugen mit Elektro-, Erdgas und Biogas-Antrieb, die vom Landeshauptmann initiiert wurde und die von der Burgenländischen Energieagentur abgewickelt wird. Für Elektrofahrzeuge ist 2010 ein Fördertopf von 300.000 Euro vorgesehen, genauso sind 300.000 Euro auch für Gasfahrzeuge vorgesehen!"
 


zurück