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LR Rezar: Rettungsbeitrag 2012 festgelegt!

21. Dezember 2011
Eisenstadt, am 22.12.2011: Der Burgenländische Rettungsbeirat hat sich in seiner heutigen Sitzung auf die Höhe des künftigen Rettungsbeitrages geeinigt.
Demnach müssen für die Sicherung des örtlichen und überörtlichen Rettungsdienstes ab 1. Jänner 2012 pro Einwohnerin und Einwohner 7,59 Euro vom Land Burgenland und 7,59 Euro von den Gemeinden zur Verfügung gestellt. Gegenüber dem bisherigen Rettungsbeitrag von 6,60 bedeutet dies eine Steigerung um 0,99 Euro oder 15 Prozent. Der neue Rettungsbeitrag wurde auf ein Jahr abgeschlossen.

Rezar ist überzeugt davon, dass durch die heutige Entscheidung Krankentransporte und Rettungswesen sowie das Notarztwesen in gleicher Qualität weitergeführt werden können.

Das Österreichische Rote Kreuz Burgenland und der Samariterbund Burgenland sind im Burgenland als Rettungsorganisationen anerkannt. Diese beiden Organisationen sichern den örtlichen Rettungsdienst. Der überörtliche Notarztrettungsdienst wird vom Roten Kreuz alleine gewährleistet. Auf die Absicherung des Notarztrettungswesens entfallen 2,82 Euro des beschlossenen Rettungsbeitrages. Der Anteil für den örtlichen Krankentransport beträgt 4,77 Euro.
Gesundheitslandesrat Rezar hat die Fachabteilung beauftragt eine entsprechende Verordnung auszuarbeitetrn, die nach einem Begutachtungsverfahren der burgenländischen Landesregierung zur Beschlussfassung vorgelegt werden muß.

Ausgaben von 2.100.943,77 Euro im Jahre 2012 für das Land
Im Jahr 2011 haben das Land Burgenland und die Gemeinden für den bodengebundenen Rettungsdienst je 1.822.979,40 Euro aufgewendet. Für das Jahr 2012 bedeutet dies Mehraufwendungen von 277.955,37 Euro, für das Land und für die Gemeinden.
Das Land Burgenland verbindet mit den beiden Rettungsorganisationen eine sehr gute Zusammenarbeit im Dienste aller Burgenländerinnen und Burgenländer, und so soll es auch in Zukunft sein, betont der Gesundheitslandesrat.
Gemäß Burgenländischem Rettungsgesetz ist zur Beratung der Landesregierung ein Rettungsbeirat einzurichten. Diesem gehören neben dem zuständigen Landesrat, der den Vorsitz führt, Vertreter der Parteien, Gemeinden, Sozialversicherungsträger, anerkannten Rettungsorganisationen sowie der Ärztekammer an.


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