gvv Aktuell

Regionalförderungen fließen weiter ins Burgenland

19. März 2012
GVV-Präsident Schmid: "Wir begrüßen die Entscheidung Brüssels das Burgenland weiter zu unterstützen. Damit können wir weiter in den Gemeinden als Impulsgeber für die regionale Wirtschaft fungieren!"
Eisenstadt, 19.03.2012 - Im Rahmen des Europaausschusses des Österreichischen Gemeindebundes letzten Freitag in Wien war Österreichs EU-Kommissar Johannes Hahn zu Gast. SPÖ-Vizepräsident Rupert Dvorak und GVV Burgenland Präsident Ernst Schmid nutzten die Gelegenheit, um die Anliegen der Gemeinden an höchster Stelle vorzutragen. Fakt ist: Österreich wird auch in der nächsten Förderperiode Mittel aus dem Topf der Regionalförderung erhalten.

GVV-Präsident Schmid: "Gerade jetzt, in diesen wirtschaftlich schwierigen und unsicheren Zeiten, ist dies ein klares Signal von Brüssel. Wir haben damit im Burgenland ein gewisses Maß an Planungssicherheit was den für Gemeinden so wichtigen Bereich der Förderungen betrifft."
Ähnlich wie in Österreich, soll auch auf EU-Ebene der Förderdschungel gelichtet werden. Die fünf großen Fonds (Regionale Entwicklung, Kohäsion, Soziales, Agrar und Fischerei) sollen künftig bei der strategischen Planung mehr zusammenarbeiten und es soll eine einheitliche Regelung für die leichtere Abrufung der Förderungen erarbeitet werden. Für Österreich besonders interessant sind der Regionalentwicklungsfonds, der Sozialfonds sowie der Fonds für ländliche Entwicklung.
Für das Burgenland gibt es besonders erfreuliche Nachrichten. Schmid: "In unserem Arbeitsgespräch hat uns Kommissar Hahn ganz deutlich erklärt, dass das Burgenland zur neu geschaffenen Kategorie der sogenannten "Übergangsregionen" zählen wird, das heißt es wird Phasing-Out Mittel nach 2013 geben!"
Schmid und Dvorak sprachen gegenüber dem Kommissar auch ihre Bedenken bezüglich der Ausdünnung der ländlichen Räume an. Gerade hier muss die EU mit Fördermitteln entgegensteuern.

Schmid abschließend: "Besonders erfreulich für uns als Burgenländer war, dass Hahn bestätigt hat, dass im Burgenland die EU-Fördermittel besonders gezielt, effizient und vor allem nachhaltig eingesetzt wurden und er hat das Burgenland wörtlich als Modelregion bezeichnet, die eine Vorbildfunktion beim Einsatz der Fördermittel hat. Diesen erfolgreichen Weg wollen wir auch ab 2013 mit den Nachfolgeförderungen im Land und den Kommunen gehen!"


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