gvv Aktuell

Das Burgenland hat 167 EU-Gemeinderäte

11. Mai 2012
GVV-Präsident Schmid: "Damit zeigt sich klar, dass das Thema EU auf Gemeindeebene deutlich an Wert gewonnen hat!"
Eisenstadt, 11.05.12 - Der GVV Burgenland hat die Initiative des RMB Burgenland von Anfang an unterstützt, das Thema EU verstärkt in den burgenländischen Kommunen zu verankern. Von 171 Gemeinden haben 101 nun eine oder mehrere interessierte Bürger für diesen Posten nominiert. Durch diese Kooperation GVV/RMB und BMEIA unterscheidet sich die Umsetzung wesentlich von anderen Bundesländern. GVV-Präsident Schmid zeigt sich erfreut: "Man sieht wieder deutlich, wenn alle relevanten Kräfte ein solches Projekt unterstützen, dann funktioniert es auch!"

Nun konnten sich - in einem ersten Schritt - bei Infoabenden alle gemeldeten Personen vorab über den weiteren Ablauf des Projekts informieren. Jetzt starten die Basisschulungen in den einzelnen Bezirken. Für Herbst ist als Höhepunkt eine Bildungsreise zu den EU-Institutionen nach Brüssel geplant. Gerade das Burgenland hat ja - Stichwort Ziel1 Förderungen - in den Jahren seit dem EU-Beitritt sehr von den Regionalförderungen profitiert.

In der nordburgenländischen Gemeinde Draßburg wurde bei dem damaligen Volksentscheid zum EU-Beitritt Österreichs auch der höchste Zustimmungswert erreicht. In den folgenden Jahren - und das wurde dem Burgenland mehrfach seitens der EU und den Österreichischen Vertretern in Brüssel bestätigt - hat sich das Burgenland vor allem unter LH Karl Stix und Nachfolger LH Hans Niessl zu einem Musterland entwickelt, was den effizienten und nachhaltigen Einsatz der EU-Fördergelder betrifft. Viele Infrastrukturprojekte - Stichwort Thermen - wären ohne EU-Kofinanzierung nicht umsetzbar gewesen.

Schmid: "Die Bevölkerung im Burgenland hat verstanden, dass wir vom EU Betritt sehr stark profitiert haben. Es ist nicht immer alles positiv, was aus Brüssel kommt, aber im Großen und Ganzen fällt die Bilanz fürs Burgenland sehr positiv aus! Das jetzt 101 Gemeinden bei diesem Projekt mitmachen, zeigt auch das große Interesse in unseren Gemeinden."

Neben Niederösterreich und Oberösterreich zählt das Burgenland zu den Vorreitern bei der EU-Gemeinderäte-Initiative. Durch die Schulung und die Bildungsreise sind die EU-Gemeinderäte von Anfang an burgenlandweit miteinander vernetzt und besitzen das nötige Wissen, um ihre Heimatgemeinden gut zu informieren, sowie die EU greifbarer zu machen. Schmid abschließend: "Als GVV Burgenland machen wir seit fast 10 Jahren Fahrten mit Kommunalmandataren nach Brüssel - Information ist immer das beste Mittel gegen Vorurteile!"


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