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Homepage-Förderung: Bereits 51 Gemeinden bei LEADER-Aktion dabei

13. August 2012
Obmann Illedits: Fördervolumen von 350.000 Euro für Mitgliedsgemeinden
Eisenstadt, 10. August 2012. - Burgenlands "virtuelle Gemeindestuben" werden auf Vordermann gebracht: Seit 2011 bietet die LEADER-Gruppe "nordburgenland plus" in den Bezirken Mattersburg, Eisenstadt und Neusiedl eine Förderaktion zur Neugestaltung von Gemeinde-Homepages an. "Die Resonanz ist überwältigend. 51 unserer 70 Mitgliedsgemeinden haben bereits einen Förderantrag gestellt und vom LEADER-Vorstand genehmigt bekommen. Eine Website auf technisch neuestem Stand ermöglicht eine noch bürgernähere Verwaltung mit hoher Servicequalität", erklärt der Obmann der LEADER-Aktionsgruppe, Klubobmann Christian Illedits. Zuletzt haben fünf Gemeinden aus dem Bezirk Neusiedl - Andau, Frauenkirchen, Halbturn, Podersdorf und Weiden/See - grünes Licht bekommen.

Die Förderaktion läuft seit März des Vorjahres und soll den Mitgliedsgemeinden der Aktionsgruppe "Nordburgenland plus" den Sprung ins Web 2.0.-Zeitalter erleichtern. Für die Neueinrichtung oder Neugestaltung einer Gemeinde-Homepage wird ein "Startzuschuss" von bis zu 5.000 Euro gewährt. "Insgesamt stellen wir ein Fördervolumen von rund 350.000 Euro zur Verfügung. Mehr als zwei Drittel davon sind schon für konkrete Projekte reserviert", betont LAG-Obmann Illedits. Das sei ein kräftiger Förderimpuls in Zeiten angespannter Gemeindebudgets.

Viele Verwaltungsabläufe für BürgerInnen werden bereits übers Internet abgewickelt - daher sei eine moderne Internet-Präsenz für die Gemeinden unverzichtbar. Außerdem wird ein weiterer Schritt in die Technologie-Zukunft ermöglicht: Die Gemeinde-Websites sollen auch für alle Smartphone-Applikationen tauglich sein. "Das heißt, in Zukunft soll jedem Nutzer und jeder Nutzerin per Handy die Tür zum virtuellen Gemeindeamt offenstehen", so Illedits. Da für die Umsetzung von den Gemeinden fast ausschließlich heimische Betriebe beauftragt werden, stärke man mit dieser Aktion auch die regionale Wirtschaft. Zudem müssen die Websites barrierefrei gestaltet sein.


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