gvv Aktuell

Unser Wasser muss vor dem Zugriff des Großkapitals und vor Spekulanten geschützt werden!

13. September 2012
Die EU plant den Ausverkauf unseres Wassers
Wasser ist für jeden Menschen unerlässlich und wird zu Recht als das Lebensmittelmittel Nr. 1 bezeichnet. Dieses Gut des täglichen Lebens gilt es zu schützen. Leider musste in den letzten Tagen wieder festgestellt werden, dass Großbetriebe und das "Großkapital" ihre Fühler nach diesem österreichischen "Schatz" ausstrecken. Hier wird unter dem Deckmantel namens "Konzessionsrichtlinie" über die Hintertür der EU versucht, die Wasserversorgung europaweit zu liberalisieren. Im Ausschuss des EU-Parlaments für Binnenmarkt und Verbraucherschutz wurde bereits über den Vorschlag für eine Richtlinie über die Konzessionsvergabe beraten.

Geplanter Ausverkauf des Wassers über die Hintertür der EU!

Die Liberalisierung zielt eindeutig auf Gewinnmaximierung der privaten Unternehmungen ab, welche wiederum ihre Gewinne ungeniert von der Allgemeinheit abziehen. Dies darf in Österreich und insbesondere im Burgenland nicht passieren. Es wäre ratsam, endlich einzusehen, dass bei der Erbringung von lebenswichtigen Basisdienstleistungen wie der Wasserversorgung "weniger Markt" einfach mehr bedeutet.

Es muss die Versorgung bei Gütern der Daseinsvorsorge und insbesondere mit dem Lebensmittel Nr. 1 - dem Wasser - für alle Menschen im Burgenland kostengünstig möglich sein. Die Gewährleistung von Versorgungssicherheit und einer guten Wasserqualität kann nur von einem öffentlichen und nicht gewinnorientierten Unternehmen garantiert werden...

Die gesamte Pressemitteilung finden Sie unten zum Download.


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