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Gemeinderatswahlen 2012: So viele junge SPÖ GemeinderätInnen wie nie zuvor!

30. Oktober 2012
Jugend voran: Landeshauptmann Niessl zieht eine positive Bilanz mit der SJ
Seit 2 Jahren ist die SPÖ Burgenland bemüht, die Partei zu öffnen und mehrere Personen für das Mitgestalten in der Kommunalpolitik zu begeistern. Der Erfolg gibt recht: Es werden so viele Jugendliche SPÖ GemeinderätInnen angelobt wie nie zuvor. Das Wahlziel von 130 JugendgemeinderätInnen wurde übertroffen. Insgesamt werden in dieser Legislaturperiode 132 Personen, die nicht älter als 28 Jahre sind, in den burgenländischen Gemeinderäten ihre Ideen einbringen.

Jüngster Bürgermeister und jüngster Vizebürgermeister Österreichs

Dass die SPÖ die Verjüngung auch ernst meint, bewiesen die Beispiele Mörbisch (Bezirk Eisenstadt) und Pöttelsdorf (Bezirk Mattersburg). Der 26 - jährige Bürgermeister aus Mörbisch - Jürgen Marx - verspürte eine große Zustimmung in seiner Gemeinde als Bürgermeisterkandidat und wurde souverän zum Bürgermeister gewählt. "Mein Alter war bei den Kontakten mit den Mörbischer BürgerInnen kaum ein Thema. In der Kommunalpolitik geht es um Kompetenz und BürgerInnennähe. Diese haben mir die WählerInnen zugesprochen und dafür bin ich auch sehr dankbar", so der junge Bürgermeister motiviert.

Ähnlich erging es dem 23- jährigen Vizebürgermeister aus Pöttelsdorf, Manuel Bauer. Von Ablehnung auf Grund seines Alters war weit und breit nichts zu sehen. "Im Gegenteil. Viele Menschen haben mir zu dem Schritt gratuliert, mich mit so jungen Jahren gegen einen eingesessenen Bürgermeister als Gegenkandidat zur Verfügung zu stellen", so Bauer.

Als einen "klaren WählerInnenauftrag" sieht Landeshauptmann Hans Niessl das Ergebnis vieler JugendkandidatInnen. "Die Vorzugsstimmen der Jugendlichen sprechen eine deutliche Sprache. Viele der JugendkandidatInnen haben durch ihre Vorzugsstimmen Plätze auf der Liste gut gemacht. Das ist ein klarer Auftrag der WählerInnen, die sich eine jugendliche Dynamik in den Gemeinderäten wünschen. Ich fordere unsere Ortsparteien daher auch auf, dieses Votum anzuerkennen und zu berücksichtigen", bricht Niessl eine Lanze für die Jugendlichen. "Ich hoffe auch, dass den Beispielen Mörbisch und Pöttelsdorf noch viele folgen", so Niessl weiter.

Der Jugendwahlkampf auf Gemeindeebene wurde sehr professionell und mit viel Aufwand und Engagement geführt", so Niessl. Die Themen wurden richtig gewählt und sehr gut aufgearbeitet. Nun gilt es die Jugendlichen, die frisch in den Gemeinderat ziehen, weiterhin zu unterstützen und ihnen bestmöglich zur Seite zu stehen.

Positiv bemerkt wird auch, dass "Wählen mit 16" überdurchschnittlich gut angenommen wurde und auf kommunaler Ebene von Politikverdrossenheit nicht gesprochen werden kann. Die JugendkandidatInnen werden jetzt von der Landesorganisation auch für die Umsetzung der Forderung nach einem eigenen ´Jugendbudget` unterstützt. Es wird ein eigenes Konzept geben und schon in Kürze werden die ersten Gemeinden diese Forderungen erfüllen.


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