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EU-Parlament beschließt Finanzrahmen: Fördermittel für Burgenland abgesichert

22. November 2013
LH Niessl / KO Illedits: Burgenland soll als Übergangsregion Aufholprozess fortsetzen
Eisenstadt, 20. November 2013. - Mit dem gestrigen Beschluss des Mehrjährigen Finanzrahmens und dem heutigen Beschluss des Unterkapitals "Kohäsionspolitik" im EU-Parlament ist der Förderstatus des Burgenlandes als "Übergangsregion" in der Periode 2014-2020 abgesichert. "Das Burgenland ist seinem Ziel, für die nächste Förderperiode ein Maximum an EU-Mitteln herauszuholen, einen großen Schritt näher gekommen", zeigen sich Landeshauptmann Hans Niessl und sein Vertreter im EU-Ausschuss der Regionen, Klubobmann Christian Illedits, erfreut. Entgegen der ursprünglichen Verhandlungsbasis von rund 50 Millionen Euro sei es gelungen, die für das Burgenland vorgesehenen Mittel auf 73,6 Millionen Euro zu erhöhen. "Damit verfügen wir über die Grundlage, um den wirtschaftlichen Aufholprozess des Burgenlandes fortzusetzen", so LH Niessl. Formal ist als letzte Hürde jetzt noch eine Zustimmung des Rates am 2. Dezember erforderlich. "Wir gehen auch in diesem Fall von einer positiven Entscheidung aus. Unser langjähriger Einsatz trägt nun Früchte", ist Klubobmann Illedits zuversichtlich.    

"Es war nicht einfach, den Widerstand einiger konservativ regierter EU-Mitgliedsstaaten gegen ausreichende Budgetmittel für Regionalförderungen zu überwinden", ergänzt Illedits: "Das Burgenland hat aber wirkungsvolles Lobbying betrieben - und anderem mit einer gemeinsamen Deklaration von 16 betroffenen europäischen Regionen. Auch die österreichischen Sozialdemokraten im EU-Parlament rund um Jörg Leichtfried waren ein wichtiger Partner."

"Die EU-Regionalförderung ist eines der wichtigsten Instrumente, um die anhaltende Konjunkturkrise durch gezielte Investitionen zu überwinden", ist LH Niessl überzeugt. Das Burgenland habe die Vorbereitung für die neue Förderperiode 2014-2020 bereits weitgehend abgeschlossen, so der Landeshauptmann: "Wir haben ein Förderprogramm erarbeitet, mit dem wir vor allem bei Forschung und Entwicklung, Innovation und bei der Wettbewerbsstärkung der Klein- und Mittelbetriebe kräftige Impulse setzen werden. Damit werden wir vor allem die Schaffung hochwertiger Arbeitsplätze weiter ankurbeln."


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