gvv Aktuell

Rettungseuro 2014 in Beirat festgelegt!

11. Dezember 2013
Laut Bgld. Rettungsgesetz sind die Gemeinden für den örtlichen Rettungsdienst zuständig. Im Burgenland hat sich zwischen dem Land und den Gemeinden ein Mischsystem etabliert, bei dem beide Partner jeweils 50% der gesamten Kosten tragen. Darin enthalten sind der örtliche und der überörtliche Rettungsdienst und als Teil davon das Notarztwesen. Der sogenannte Rettungseuro, also jener Betrag, den die Gemeinden sowie das Land pro Einwohner zu gleichen Teilen jedes Jahr zahlen, wird immer für ein Jahr festgelegt. Es gab Anfang Dezember eine Sitzung des Rettungsbeirates mit Vertretern des Landes, des Städtebund Burgenland, vom Gemeindebund Burgenland, dem GVV Burgenland sowie den anerkannten Rettungsorganisationen, um für das Jahr 2014 einen Rettungseuro zu beschließen. Dieser Beschluss wurde vom Beirat mehrheitlich (ohne die Stimmen der ÖVP) gefasst. Die entsprechende Verordnung seitens des Landes muss allerdings noch erlassen werden. Ausgehend vom derzeitigen Rettungsbeitrag von 8,30 Euro pro Einwohner und Jahr, zu zahlen vom Land und von den Gemeinden, wurde aufgrund der neuen Berechnungen des KDZ ein Mehrbedarf von 0,64 Euro, davon 0,25 Euro Valorisierung, (davon 0,16 Euro örtlicher Rettungsdienst und 0,09 Euro überörtlicher Rettungsdienst) und 0,39 Euro für 5 zusätzliche Notfallsanitäter für das ganze Land (gesetzliche Pflicht - daher Mehrbedarf) bezüglich des Rettungseuro 2014 ermittelt. Daher wurde mit Beschluss in der letzten Rettungsbeiratssitzung 2013 ein "Rettungseuro 2014" von 8,94 Euro festgelegt. Mit diesem Betrag ist örtlicher und überörtlicher Rettungsdienst und als Teil davon der NAW abgedeckt. 


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