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GVV-Präsidiumsmitglied Michael Lampel ist neuer Bundesratspräsident!

20. Jänner 2014
Seit 1.1.2014 hat Bürgermeister Michael Lampel aus Neufeld die Präsidentschaft im Bundesrat inne. Lampel: "Gesamt gesehen ist der Vorsitz der bisherige Höhepunkt meiner Karriere. Mich hat erst kürzlich jemand gefragt, ob ich mir das vor zehn Jahren gedacht hätte und ich habe geantwortet, dass ich mir vor zehn Jahren noch nicht einmal vorstellen konnte, Bürgermeister zu sein."

Seit vier Jahren ist Michael Lampel schon im Bundesrat aktiv. Gut sechs Jahre war er außerdem als Bezirksparteivorsteher der SPÖ Eisenstadt-Umgebung tätig. Seit 2006 hat er den Bürgermeisterstuhl der nordburgenländischen Stadtgemeinde Neufeld inne. Politische Erfahrung hat der ehemalige Funktionär der Eisenbahner-Gewerkschaft also schon seit einigen Jahren gesammelt: Von 2002 bis 2004 war der Ortschef der 3.200-Einwohner-Stadtgemeinde im Gemeinderat tätig, von 2004 bis 2006 war er außerdem Mitglied des Stadtrates. Der Vater von zwei Kindern hat sich für die halbjährige Präsidentschaft auch andere hohe Ziele gesteckt: "Inhaltlicher Schwerpunkt liegt definitiv bei der Nachhaltigkeit, vor allem den erneuerbaren Energien, nachdem ja das Burgenland Modellregion, nicht nur auf nationaler, sondern auch auf europäischer Ebene, ist und wir 2013 die Energiewende geschafft haben." Auf der anderen Seite müssen die Reformbestrebungen stärker hervorgehoben und der Bundesrat weiterentwickelt werden", betont Lampel.
Er pendelt zwischen Neufeld und Wien hin und her, um alles unter einen Hut zu bekommen: "Ich habe ein sehr gutes Team in der Gemeinde und auch in Wien, sodass es relativ leicht möglich ist, beide Ämter auszuüben. Dass ich von der Raaberbahn, meiner dritten Aktivität sozusagen, karenziert bin, hilft natürlich sehr.

Lampel versucht unter der Woche jeden Tag in der Früh zumindest für zwei Stunden im Gemeindeamt zu sein und das Wichtigste zu erledigen. Danach fährt er nach Wien und verbringt die meiste Zeit in Besprechungen und Sitzungen.

Michael Lampel folgt dem vom Wiener Landtag entsandten Bundesrat Reinhard Todt und will den Bundesrat nach Außen hin besser verkaufen. Er freut sich über die Vorsitzführung und wird sich um eine positive Weiterentwicklung bemühen: "Der Vorsitz ist eine große Herausforderung und besondere Aufgabe für mich, ich werde mein Bestes geben, damit ich den Bundesrat weiterbringe."


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