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Vzbgm. Kovacs und StR Renee Wisak aus Eisenstadt: Das langsame Sterben der Innenstadt" - vom Niedergang der Fußgängerzone in Eisenstadt

12. Februar 2015
Einst ein landesweites Vorzeigeprojekt und das geschäftige Zentrum der Landeshauptstadt, nun unübersehbare Lücken in der Geschäftszeile, "Nichts los", was das soziale Leben betrifft, weder am Tag noch in den Abendstunden. Die Fußgängerzone ist einfach nicht mehr attraktiv genug für Geschäftsleute, Gastronomen, einkaufswillige Leute, die einfach nur bummeln oder etwas essen, trinken, sich unterhalten wollen. Gasthöfe und Geschäfte sperren zu oder wandern ab. "Man muss die Fußgängerzone wieder für alle attraktiver machen," fordert Eisenstadts SP-Vize Günter Kovacs, "z.B. kein Entgelt für Werbung vor dem eigenen Geschäft, Parkerleichterungen für Einkaufswillige, Unterstützung für Unternehmen, wenn sie sich in der Fuzo ansiedeln wollen, ein Öffi-System, das die Leute in die Stadt bringt, ein Bonus bei Leistungen der Gemeinde, wenn man in der Stadt einkauft, mehr Angebot für Familien, Spielplätze usw… „ Am Stadtrand entstanden in den letzten Jahren immer mehr Shopping-Center, dadurch geht viel Kaufkraft in der Innenstadt verloren. Immer mehr Geschäftslokale stehen leer. Die SPÖ beschäftigt sich seit Jahren mit dem Thema, hat auch entsprechende Anträge im Gemeinderat gestellt.
„Fakt ist, dass unsere Innenstadt immer mehr ausstirbt und nichts dagegen unternommen wird. Große Betreiber wie Burger King werden mit offenen Armen empfangen und unterstützt, doch auf die Gastronomen und Geschäfte in der Stadt vergisst man scheinbar ganz. Wir werden beim nächsten Gemeinderat die Problematik der Innenstadt thematisieren, um Steiner und seine Partei wachzurütteln.“ so Vzbgm. Günter Kovacs und Stadträtin Renée Maria Wisak unisono.  


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