Das Burgenland hat frühzeitig erkannt, dass Bürokratieabbau und schlanke Verfahren entscheidende Vorteile für den Wirtschafts- und Lebensraum sind. Bereits 2025 wurden wichtige Maßnahmen zur Entbürokratisierung umgesetzt: Das Baugesetz wurde zeitgemäß angepasst, Flächenwidmungsverfahren wurden effizienter gestaltet und bei der Abwicklung von Förderungen arbeitet das Land an Systemen, die automatische und antragslose Auszahlungen ermöglichen.
Das Gremium bestehend aus Landeshauptmann Hans Peter Doskozil, Landeshauptmann-Stv.in Anja Haider-Wallner, Vertreterinnen und Vertreter der Landesregierung und Verwaltung, der burgenländischen Gemeinden, der Wirtschaftskammer, der Arbeiterkammer, der Landwirtschaftskammer sowie der Industriellenvereinigung hat zum zweiten Mal getagt. Mit konkretem Output: Mehr als 100 Anregungen sind aus den Reihen der Beteiligten eingebracht worden. Aufbauend darauf wurden kleinere Arbeitsgruppen mit der vertieften Bearbeitung einzelner Vorschläge beauftragt. Die Themen reichen vom möglichen Wegfall der Hundemarke bis zur Vereinfachung bestehender Förderanträge im privaten wie auch im gewerblichen Bereich – mit dem klaren Nutzen, nämlich die bürokratischen Belastungen zu reduzieren.
In einem nächsten Schritt wurden nun Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landes und der Landesholding eingeladen, ihre Erfahrungen und Perspektiven aktiv einzubringen, um praxisnahe Optimierungen von Abläufen und Maßnahmen zu erarbeiten, denn jene, die täglich mit Verwaltungsverfahren arbeiten, wissen am besten, wo Vereinfachungen möglich sind. Auch der GVV Burgenland hat viele konkrete Ideen und Vorschläge eingebracht – siehe letzte Zeitung des GVV Burgenland im Dezember 2025. Mit dem Lenkungsausschuss verfolgt das Land Burgenland einen konsequenten Ansatz, Entscheidungswege für Menschen und Unternehmen zu verkürzen, Bürokratie abzubauen und Service-Standards zu stärken. Der GVV Burgenland begrüßt diesen Weg nicht nur, sondern wird sich weiter konkret einbringen!
Bild: Landesmedienservice Burgenland